Im entscheidenden Playoff-Spiel der NÖ Landesliga gegen die Raptors aus Eisenstadt musste für die Stock City Oilers nach einem Unentschieden im Hinspiel unbedingt ein Sieg her. Doch alle Bemühungen waren umsonst. Mit einem Gesamtscore von 5:4 musste sich die KM2 knapp geschlagen geben.
Der Start gelang wie gewünscht: Nach nur eineinhalb Minuten traf David Graschl von der blauen Linie aus über die Stockhand des Eisenstädter Schlussmanns ins leere Kreuzeck. Im restlichen Drittel zeigte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel - auf beiden Seiten gab es einige Torchancen. Entweder gingen die Schüsse am Tor vorbei oder sie wurden von den beiden Tormännern pariert. Auch bei den Strafen zeigte sich aufgrund der recht strengen Regelauslegung ein Gleichstand beider Mannschaften. Jeweils zwei Spieler durften kurzzeitig auf der Strafbank Platz nehmen.
Im zweiten Drittel glichen die Eisenstädter auf 1:1 aus und erzielten wenig später in Überzahl den Führungstreffer. Die Führung sollte vorerst aber nicht lange halten, denn bereits knapp eine Minute später versenkte David Graschl nach Zuspiel von Kevin Haslinger den Puck das zweite Mal an diesem Abend im Tor der Eisenstädter. Somit begann zur Halbzeit des Spieles der Kampf um das entscheidende Tor erneut.
Im letzen Drittel wollten beide Mannschaften den Sieg, was sich an den zunehmenden Strafen auf beiden Seiten zeigte. In Minute 43 bewiesen die Eisenstädter auch, dass sie - wie schon in den vorangegangenen Situationen - individuelle Fehler ausnutzen können und erzielten das 2:3. Somit blieben den Oilers nur mehr 17 Minuten, um zwei Tore zu erzielen. Doch auch ein Umstellen der Linien und unterstützendes Coaching von der Bank aus half nichts; der Puck wollte einfach nicht ins Eisenstädter Tor.
Wir gratulieren somit den Raptors aus Eisenstadt zum dritten Platz der NÖ Landesliga und bedanken uns bei allen Fans und Sponsoren für die tatkräftige Unterstützung während der gesamten Saison! Ebenfalls gratulieren wir den St. Pölten Hawks und dem Kremser Eislaufverein zu ihren Platzierungen. Auf ein besseres Ende für Stockerau im nächsten Jahr!