Eishockey

Knappe Niederlage für Oilers II in Amstetten

Wölfe gewinnen spannenden Fight

Bis zur letzten Sekunde kämpften unsere Oilers in Amstetten um zumindest einen Punkt. Vergebens!

Oilers Wölfe

Dass es Samstag kein Erfolgserlebnis gab, lag großteils am ersten Spielabschnitt. Das Team von Christian Hauser legte einen absoluten Kaltstart hin und sah sich nach bereits vier Minuten mit einem 0:2-Rückstand konfrontiert. Wutzel & Weilguny brachten die - vom Start weg aggressiven - Gastgeber früh in diesem Spiel auf Schiene. Die Oilers fanden leider auch danach kaum in den Rhythmus. Ein Mitgrund dafür waren sicherlich die vielen Strafen. Dennoch keimte plötzlich Hoffnung auf, als David Graschl nach einem Bullygewinn im Offensivdrittel die zurückgelegte Scheibe mit einem satten Direktschuss zum 1:2 im Tor versenkte. Das späte Anschlusstor kurz vor der Pause kam zum idealen Zeitpunkt!

Das zeigte sich auch zu Beginn des Mittelabschnitts. Die Stockerauer waren plötzlich viel fokussierter und spielbestimmend. Die beste Phase im Spiel konnte allerdings nicht mit einem Tor gekrönt werden. Guido Friedrich, Kevin Pfeiffer & Philipp Mayer vergaben - unter anderem im Powerplay - die besten Möglichkeiten der Gäste. Erst weitere Strafen gegen die Oilers änderten im zweiten Drittel neuerlich den Spielfilm. Amstetten schlug schließlich eiskalt in Minute 37 zu, als Wutzel per Onetimer aus dem Slot auf 3:1 stellen konnte.

Dennoch war der Kampfgeist der Oilers vor dem Schlussdrittel nicht gebrochen. In den wohl besten 20 Minuten des Abends, versuchten die Stockerauer alles, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Allerdings wussten die Wölfe mit der komfortablen Führung gut umzugehen, verteidigten kompakt und zeigten im Konter gefährliche Ansätze. Aber: In Minute 52 konnte Christoph Dolecek dann doch mit einem überragenden Move & Solo die Gäste wieder heranbringen. Spannende Schlussminuten waren also garantiert! Christian Hauser versuchte in weiterer Folge mit einem Time-Out und der Reduktion auf zwei Linien entscheidende Akzente zu setzen. Der Druck auf das Amstettner Tor wurde größer - insbesondere als die Oilers die Wölfe in der letzten Minute mit 6 Feldspielern noch einmal im Drittel einschnürten. Allerdings sollte den Gästen der Ausgleichstreffer an diesem Abend verwehrt bleiben.

Trotz der Niederlage werden unsere Oilers versuchen die positiven Momente aus dem Spiel für das Match am kommenden Samstag mitzunehmen, um gegen die Raptors eine positive Heim-Premiere zu feiern.

2. Spieltag: Amstettner Wölfe - Stock City Oilers II   3:2 (2:1 I 1:0 I 0:1)
Eishalle Amstetten - Zuseher: 60
Tore: Wutzel (2.), Weilguny (4.), Wutzel (37.), Graschl (20.), C. Dolecek (52.)

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