Eishockey

Die Hälfte ist geschafft!

Ungefährdeter Heimsieg gegen Raptors

Lediglich eine Woche nach dem bitteren Ausscheiden gegen die St. Pölten Hawks, überzeugte das Team von Mario Kirchmauer Samstag Abend mit einem mannschaftlich geschlossenen tollen Auftritt gegen die Raptors Eisenstadt und einem hochverdienten 6:3-Erfolg.

Von  Beginn weg war bei den Oilers die nötige Grundaggressivität zu spüren und folgerichtig fielen im ersten Abschnitt auch die Tore. Bereits in Minute 5 war es dem Geburtstagskind des Tages Marina Strer vorbehalten den Torreigen zu eröffnen. Die 28-jährige stocherte den Puck nach einem Abpraller aus kurzer Distanz über die Linie - das Ganze im Powerplay. Zwei Minuten später legten die Oilers nach: Guido Friedrich tankte sich über die rechte Seite durch und servierte ideal in den Slot auf Philipp Hold, der Anna Scharmitzer im Raptors-Kasten keine Chance ließ und für die beruhigende 2:0-Führung sorgte. Als wenig später Stefan Haslinger mit einem wuchtigen Distanzschuss auf 3:0 stellen konnte, nahmen die Gäste aus dem Burgenland nach einer völlig verpatzten Beginnphase ein Timeout. Doch die Wirkung blieb zunächst aus. Denn noch vor Seitenwechsel markierte Marina Strer - erneut nach einem Rebound - nach 17 Minuten den Doppelpack und damit das 4:0. Der Pausenstand nach 20 Minuten! 

Im Mittelabschnitt galt es dann die Intensität und spielerische Leistung hoch zu halten, um die Raptors nicht ins Spiel zurückzuholen. Und dieses Vorhaben setzten die Stockerauer sehr gezielt um! Mit der starken Torfrau Paula Marchhart als Rückhalt, setzten die Oilers immer wieder Nadelstiche, obwohl sich im zweiten Drittel immer wieder Strafen ins Spiel der Gastgeber einschlichen. So stellte Christoph Russocki nach 33 Minuten mit einem gezielten Wrister auf 5:0. Ein Tor, das sich der abschlussstarke Flügel an diesem Abend auf Grund zahlreicher Möglichkeiten mehr als verdient hat.

Die letzten 20 Minuten plätscherten dann lange Zeit dahin. Zwar gab es Chancen auf beiden Seiten, aber sowohl Anna Scharmitzer als auch Kimi Berger, der nach 35 Minuten für Paula Marchhart ins Spiel gekommen war, zeigten sich stabil. Zumindest bis zur 55. Minute! In einem Überzahlspiel dauerte es gerade einmal 8 Sekunden, als die Oilers das halbe Dutzend voll machten. Nach dem Bullygewinn drängten Belinda Strer und Philipp Hold zum Tor - die frei werdende Scheibe verwertete Guido Friedrich aus kurzer Distanz. In der Schlussphase schalteten die Stockerauer dann einen Gang zurück und prompt konnten die Eisenstädter noch drei Treffer markieren - zwei davon in der letzten Spielminute. Dennoch konnte Kimi Berger mit seinem insgesamt souveränen Auftritt zufrieden sein!

So auch die gesamte Oilers-Mannschaft an diesem Abend. Das Team von Mario Kirchmauer stellt nämlich in der Serie um den dritten Platz auf 1:0 und kann bereits nächste Woche in Eisenstadt die Bronze-Medaille fixieren! Im vielleicht letzten Spiel dieser Saison ...

1. Bronze-Spiel: Stock City Oilers II - Raptors Eisenstadt   6:3
Eislaufplatz Stockerau - Zuseher: 100
Tore: Strer M. (5., 17.), Hold (7.), Haslinger (10.), Russocki (33.), Friedrich (55.), Kropf (57.), Edelmann (60.), Brückler (60.)

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