Eishockey

Finalträume enden in St. Pölten

Bittere 0:1-Niederlage gegen starke Hawks

Auch im 4. Saisonduell mit St. Pölten setzte es Freitag Abend im Zuge des 2. Playoff-Hablfinales eine Niederlage. Der Umstand, dass die Oilers aber so nahe wie noch nie in dieser Spielzeit an einem Punktgewinn gegen die Hawks dran waren zeigt, wie sehr sich das Team von Mario Kirchmauer über die letzten Wochen bzw. Monate gesteigert hat. Auch wenn das gestrige 0:1 einen bitteren Beigeschmack hat und gleichzeitig das Final-Aus bedeutet.

Das Spiel begann mit einem gegenseitigen Abtasten. Nach 5 Minuten schalteten die Oilers - ohne Lydia Dolecek, Christoph Russocki und Manuel Perschl im Aufgebot - allerdings einen Gang höher und hatten durch Guido Friedrich & Philipp Hold die ersten Top-Chancen. Aber der glänzend agierende Lukas Havlin im Hawks-Kasten, rettete in beiden Szenen sehenswert. In weiterer Folge drückten die Stockerauer die Heimmannschaft vermehrt in die eigene Zone und arbeiteten an der Führung. Doch die ersten 20 Minuten sollten torlos enden!

Nach Seitenwechsel präsentierte sich die Partie offen. Beide Teams kamen zu Möglichkeiten, aber sowohl Lukas Havlin als auch Paula Marchhart bewiesen große Stabilität und Konstanz im Kasten und hielten ihre Tore sauber - bis zur 26. Minute. Denn da gelang Bernd Wagner nach einem doppelten Rebound die etwas glückliche Führung für die Gastgeber. Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass dieser Treffer bereits das Goldtor sein sollte. Die Hawks - beflügelt vom Führungstreffer - bestimmten danach das Kommando und so war es Paula Marchhart zu verdanken, dass es bei diesem Spielstand blieb. Wenngleich die Oilers in der Schlussphase noch zu einigen Möglichkeiten kamen - die beste hatte David Graschl mit einem Onetimer auf dem Schläger.

Im letzten Drittel war das Spiel von hoher Intensität bestimmt. Sowohl die Hawks als auch die Oilers drängten auf ein Tor, aber immer wieder waren es die beiden Goalies, die den Sturmreihen einen Strich durch die Rechnung machten. Die Schlussphase gehörte dann noch einmal dem Team von Mario Kirchmauer. Vehement drückten die Stockerauer auf den Ausgleichstreffer - sowohl im Powerplay als auch bei 6 gegen 5 - aber weder Belinda Strer, noch Kevin Pfeiffer, Stefan Haslinger und Philipp Hold konnten den an diesem Abend überragenden Havlin überwinden. St. Pölten brachte schließlich den knappen Vorsprung über die Zeit!

Die Enttäuschung nach dem Spiel war dementsprechend groß, aber es regierte zumindest auch ein wenig Stolz, ob der gezeigten Leistung, die mit Sicherheit zu den stärksten in dieser Saison zählte. Jetzt gilt es also den verpassten Finaleinzug abzuhaken und sich mit vollem Elan dem nächsten Ziel zu widmen: Dem Erreichen der Bronzemedaille!

2. Halbfinale: St. Pölten Hawks - Stock City Oilers II    1:0
KLENK Dome - Zuseher: 120
Tore: Wagner (26.)

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