Eishockey

Auswärtsdoppel endet mit Kantersieg!

Licht & Schatten binnen 48 Stunden

Ein echtes Schlüsselspiel erwartete die Oilers in St. Pölten Freitag Abend. Als Fünfter beim direkten Tabellenachbarn zu Gast, war die Ausgangslage durchaus brisant!

Das ersatzgeschwächte Team von Mario Kirchmauer legte aber ein furioses erstes Drittel hin und führte durch Tore von Belinda Strer, Christoph Russocki und Philipp Hold mit 3:0. Insbesondere der Treffer zum 2:0 war absolut sehenswert! Danach allerdings riss der Stockerauer Faden. Mangelnde Laufbereitschaft, Aggresivität und Konzentration brachten die Hawks nach 40 Minuten bis auf einen Treffer heran. Das Spiel war wieder offen! Und kippte im Schlussabschnitt leider zu Gunsten der St. Pöltner. Drei Tore binnen 8 Minuten brachten die Hawks auf die Siegerstraße. Dominik Saladak besiegelte in Minute 58 mit dem letzten Treffer den 6:3-Endstand und versetzte den Oilers einen ordentlichen Dämpfer im Playoff-Rennen.

Comeback in Zwettl

Aber keine zwei Tage später schlugen die Stock City Oilers in einem grenzwertig harten Match in Zwettl eindrucksvoll zurück. Vor den Augen des mitgereisten Oskar Swoboda, gewannen die Stockeraurer klar und hochverdient mit 9:3!

Bereits in Minute 4 eröffnete Oilers-Toptorschütze Philipp Hold den Abend mit dem 1:0 in Überzahl. Die Gäste - erneut mit lediglich zehn Feldspielern im Aufgebot - agierten im ersten Abschnitt sehr kompakt und spielfreudig. Folgerichtig fiel das 2:0 und das sogar in Unterzahl. Guido Friedrich vollendete ein starkes Solo mit einem satten Schuss unter die Latte!

Im zweiten Drittel zeigten sich die Hurricanes zu Beginn aber deutlich agiler und verkürzten im Powerplay auf 1:2. Die Antwort der Oilers ließ aber nicht lange auf sich warten, als erneut Guido Friedrich zum 3:1 zuschlug. Danach ging es Schlag auf Schlag: Manuel Perschl erhöhte 34 Sekunden später auf 4:1, Philipp Hold weitere 64 Sekunden darauf auf 5:1. Die Partie schien entschieden, als plötzlich eine Reihe von Strafen und Härteeinlagen den Rhythmus der Stock City Oilers zu brechen schien und Zwettl mit einem Doppelschlag auf 3:5 herankam. Das zweite Drittel endete dann mit einer Schrecksekunde: Jochen Krenn blieb nach einem schmutzigen Hit von Patrick Kern am Eis liegen und musste nach minutenlanger Behandlung und bangen Augenblicken mit der Rettung in das Zwettler Krankenhaus geführt werden. Die Untersuchungen ergaben eine Prellung des Rückenmarks - Glück im Unglück also für den tapferen Verteidiger, dem wir an dieser Stelle natürlich eine rasche Genesung und alles Gute wünschen!

Die Stimmung in der Oilers-Kabine war in der Pause dementsprechend trist, aber die Zielsetzung für das Schlussdrittel schnell klar: Ein Sieg muss her - für Jochen! Und den holten die Stockeraurer in den letzten 20 Minuten in überragender Manier. Kurz nach Seitenwechsel schnürte Guido Friedrich den Triplepack und stellte auf 6:3! Zwei weitere Tore in der fünfminütigen Überzahl von Stefan Haslinger und David Graschl, sowie ein wunderbarer Spielzug abgeschlossen von Lydia Dolecek, sorgten am Ende für einen deutlichen 9:3-Sieg.

Ein Sieg, der faktisch Pflicht war auf Grund der Tabellensituation. Und auf Grund der Verletzung von Jochen Krenn #40! #comebackstronger

5. Spieltag: St. Pölten Hawks - Stock City Oilers II   6:3
Eishalle St. Pölten - Zuseher: 150
Tore: Neussl (24.SH), Wehrhan (37.PP, 43.), Braun (45.PP, 51.PP), Saladak (58./SH) - Strer B. (3.PP), Russocki (9.), Hold (19.)

6. Spieltag: Zwettler Hurricanes - Stock City Oilers II   3:9
Eislaufplatz Zwettl - Zuseher: 324
Tore: Backknecht-Deutsch (24.PP), Scharizer (33.PP), Wick (34.PP), Hold (4.PP, 29.), Friedrich (13.SH, 28., 42.PP), Perschl (28.), Haslinger (42.PP), Graschl (43.PP), Dolecek (47.)

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